Die neue Lust am Außergewöhnlichen

Die neue Lust am Außergewöhnlichen

Mit Kegeln, Kugeln, Bögen, Pyramiden gehen auch auf kleinstem Garten- und Terrassenraum formale Gartenträume in Erfüllung. Zahlreiche weitere Formen bieten unbegrenzte Gestaltungs- möglichkeiten. Mit Geschick, Geduld und einer scharfen Schere lässt sich jede Figur oder Einfassungshecke noch ein bisschen perfekter gestalten.
Immergrüne toll in Form

Immergrüne: toll in Form

Besonders immergrüne Formgehölze setzen rund um das Jahr Akzente im Garten und auf der Terrasse. Als klassische Einfassungspflanze gibt der Buchsbaum die Linie im Garten vor. Der hohe Buchsbaum ist dagegen der richtige Gestaltungs- werkstoff für kreative Gartenfreunde. Er lässt sich mit etwas Geschick in jede grüne Form bringen.
Nadel verpflichtet. Auch Zapfenträger wahren die Form

Nadel verpflichtet: Zapfenträger wahren die Form

Eiben (Taxus) sind besonders vielseitig und vertragen auch starken Schnitt. Weniger bekannt ist, dass sich ebenso aus Kiefern (Pinus) nach Jahren gekonnter Schneidearbeit bizarre Formen erzielen lassen, die jedem Garten einen prägnanten, einmaligen Ausdruck verleihen.
Bisher unentdeckt. Formale Staudenpracht

Bisher unentdeckt: formale Staudenpracht

Noch viel zu wenig genutzt werden die Möglichkeiten, mit Stauden formal zu arbeiten. Mit dem wintergrünen Laubteppich des Azorella lassen sich ohne Schnittaufwand dauerhaft streng ornamentale, rasenartige Flächen als ruhende Pole im Garten gestalten. Als außergewöhnliche Einfassung etwa für Bauerngärten bietet sich der Gamander an. Das silbergraue Laub der Santolina ist die richtige Umrahmung für Rosenbeete.

Pflegetipps

Pflegetipps

Für alle Grünbildhauer ist der Buchs die ideale Einsteigerpflanze. Denn je kleiner das Laub einer Formpflanze, desto besser ist die Eignung zum Formschnitt und ihre Wirkung. Damit die Formgehölze in Form bleiben, sollten sie mindestens einmal im Jahr geschnitten werden. Die beste Schnittzeit für die wichtigsten Schnittgehölze wie Buchs, Liguster und Eiben liegt Ende Mai bis Anfang Juni. Verwenden Sie immer eine scharfe Schere. Ein glatter Schnitt ist wichtig. Für größere Flächen können Sie auch
elektrische Scheren einsetzen.

Mit freier Hand ausgewogene Formen zu erzielen ist gar nicht so einfach. Verschiedene Konstruktionen erleichtern vor allem Einsteigern den gleichmäßigen Formschnitt. Kugelkronen lassen sich mit einer ausgesägten Holzschablone erreichen. Spiralformen schneiden Sie am besten an einem zur Spirale um die Pflanze gelegten Band entlang. Auf Nummer sicher gehen Sie beim Pyramidenschnitt, wenn Sie entweder entlang mehrerer vom Leittrieb zum Rand gespannter Bänder oder um einen Maschendrahtkegel, aus dem die überständigen Triebe herausragen, schneiden.

Quelle: Publikationen der Centralen Marketing-Gesellschaft der Deutschen Agrarwirtschaft


















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